LOCAD

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Was ist Locad?

Das ist eine gute Frage. Locad ist ein Programm. Doch den genauen Sinn kann ich auch nicht sagen. Ich lernte das Programm in der Schule kennen. Wir mussten es dort in Mathe/Informatik benutzen. Man sollte damit angeblich ohne Probleme komplexe Schaltungssystheme wie z.B. einen Paralleladdierer oder -subtrahierer erstellen können.

Doch das stellte sich bald als falsch heraus. Denn dieses Programm konnte anscheinend nichts davon, was es versprach. Hunderte von Fehlermeldungen oder Darstellungsfehler!

Hier ist eine kleine Anleitung, wie man schön viele Fehler hervorrufen kann.

Natürlich darf ich das Programm aus Lizenzgründen hier nicht zum Download anbieten, ich bin aber socher, dass man es sich noch irgentwo bestellen kann…

Das Problem mit dem Windows-CD-Player

Wir bauen eine beliebige Schaltung, die aus einem Taktgeber sowie zahlreichen Lampen bestehen. In diesem Beispiel wählen wir einfach den Namen „Sven“, dessen Buchstaben mit kleinen roten, grünen und gelben lampen erstellt wurde. Die Phasenlänge stellen wir auf „1“.

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Nun schalten wir die Schaltung ein und aktivieren den Dauertakt. Jetzt blinkt der Name Sven in allen möglichen Farben. Schön und gut. Noch läuft ja alles, wie geplant…

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Doch jetzt beginnen wir mit der Show. Wir öffnen im Hintergrund den „Windows-Cd-Player“…

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… und ziehen ihn genau auf eine Reihe von Lampen. Aber ganau so, dass die Lampen nur bis zur Hälfte überdeckt sind. Wichtig ist, dass während dieser ganzen Aktion die Schaltung eingeschlatet bleibt, wodurch der Taktgeber immer noch Signale abschickt und die Lampen immer noch am blinken sind!

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Jetzt schließen wir den CD-Player wieder. Dadurch entsteht ein Grafikfehler, denn die Hälfte der Lampen, die gerade noch überdeckt war, wurde vom Programm gelöscht! Dadurch färbt sich jetzt der GANZE BILDSCHIRM in den Farben der Lampen, wie in den 3 folgenden Bildern zu erkennen ist…

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Jetzt hilft nur noch eines: Sofortiges drücken auf die „Signal-Abbrechen“ Taste. Dadurch wird das Signal sofort unterbrochen. Dadurch erscheint folgende Meldung:

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So, das wars. Jetzt könnte man ja theoretisch wieder weiter arbeiten. Wenn man mal davon absieht, dass alle Verbindungspunkte gelöscht wurden und auch die Lampen nicht mehr nutzbar sind. Außerdem wurden da, wo die Fehlermeldung erschien, auch noch die Leitungen gelöscht. Hoffentlich wurde die Schaltung auch gespeichert, denn sonst dürft ihr theoretisch noch mal von vorne besinnen…

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Komplette Löschung der Anzeige

Wir öffnen eine Schaltung. Irgendeine. In diesem Beispiel mal wieder die „Sven-Schaltung“ …

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… nun öffnen wir irgendein anderes Programm. Hier den Windows-Editor. Wir ziehen ihn so, dass er die komplette Schaltung verdeckt …

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… dann schließen wir den Windows-Editor wieder. Und was ist? Die komplette Anzeige wurde gelöscht. Dass das wirklich so ist, beweist eine Vergrößerung der Leiste. Dort steht immer noch der Name der geöffneten Datei:

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Das Problem mit den Verbindungspunkten

Wir öffnen eine Schaltung. Hier ist es die „Svenx-Schaltung“. Es ist eigentlich die normale „Sven-Schaltung“, bis auf den Unterschied, dass an einer Stelle der Verbindungspunkt nicht existiert:

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Dadurch kann das Signal nicht weitergeleitet werden und an dieser Stelle leuchten die Lampen der Schaltung nicht. Doch das wollen wir ja nicht…

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… also wollen wir einen einfachen Eingriff in die Schaltung vornehmen. Wir möchten einfach einen Verbindungspunkt einsetzen…

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… doch das klappt natürlich nicht! Anstatt einem Verbindungspunkt haben wir jetzt nur einen merkwürdigen weißen Fleck an unseren Leitungen kleben. Das nützt natürlich gar nichts. Es fließt immer noch kein Strom durch…

OK, versuchen wir es anders. Wir setzen eine Koppeldiode auf den Verbindungspunkt…

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… doch wie man wieder sieht, ist es auch nur ein komischer Fleck. Was jetzt?

Ganz einfach! Man wählt wieder den Verbindungspunkt an, und schon ist er da!

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Na also, geht doch … denkt man. Denn:

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Der Verbindungspunkt wirkt nicht!! Der Strom wird immer noch nicht nach oben und rechts weitergeleitet, wodurch die Lampen immer noch nicht blinken!!

Jetzt reichts! man „sprengt“ die komplette leitung noch einmal auf …

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… und baut das ganze noch mal langsam von vorne auf. Und …

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… ES KLAPPT!!! Unglaublich. Ist ja doch einfacher als man vorerst gedacht hat!

Fehlermeldungen des Programms

Aus Lebensfreude habe ich an dieser Stelle Fehlermeldungen gesammelt.

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Screenshots

Und zum Abschluss: Schöne Bilder! Für jede Lebenslage.

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