Der Werwolf allein zu Haus bei Peter 2

Eines frühen Morgens um 20.15 Uhr in einem kleinen Wald. Die Sonne stand hoch am Himmel, es war ca. 30°C kalt und es schneite. Mitten im Wald stand eine kleine Waldhütte aus Holz.

In dieser kleinen Waldhütte lebte Peter. Peter hatte jetzt, nach ca. 3 Jahren, endlich seine Wahnvorstellungen überstanden und war jetzt 4 Jahre älter als bei seinem Kampf gegen die Werwölfe. Er saß wieder in seiner Waldhütte vor dem Flachbildschirmfernseher und sah sich den Horrorfilm „American Werwolf II“ an. Er fand den Film ganz witzig. Doch als der Film zu ende war, schaltete er noch ein bißchen durch seine 9999 freibelegbare Flachbildschirmfernseherprogramme.

Plötzlich sah er etwas so schlimmes, dass er sich gleich wieder an den Kampf mit den Werwölfen erinnerte. Es lief gerade „Lassie“!!!! Sofort schaltete er den Flachbildschirmfernseher ab und rannte zum Klo (auf deutsch: Toilette). Nachdem er sich übergeben hatte, ging er zum Kühlschrank und nahm sich eine Packung Pringles (Chips) heraus. Als er sie gegessen hatte und sich gerade auf das Wasserbett in der dritten Etage der Waldhütte gelegt hatte, klingelte das Telefon.

Er fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten und ging ans Telefon, doch an der anderen Leitung wurde sofort wieder aufgelegt. Wütend legte Peter auch auf. Doch sofort klingelte das Telefon wieder, und es passierte das gleiche wie gerade, es wurde sofort wieder aufgelegt. Doch als das Telefon eine Minute später dann wieder klingelte, entschloss sich der wütende Peter nicht dran zu gehen und ignorierte das Klingeln einfach.

Doch als das Klingeln dann nach 2 Wochen immer noch nicht aufhörte, nahm Peter, der jetzt 2 Wochen lang nicht geschlafen hatte, den Hörer ab und eine Stimme sagte zu ihm: „Leider kann ich als stummer Werwolf nicht sprechen, aber ich sage dir, ich werde mich an dir rächen, Peter, gnadenlos rächen!“ Dann wurde aufgelegt. Peter blieb vor Schreck starr stehen und das Glas Wasser, das er in der Hand hielt, fiel auf die Tasten des Tastentelefons und das Glas rollte über die Tasten, als ob es wählen würde. Dann ertönte aus dem Telefonhörer eine Stimme die sagte: „Sie sind mit der Zeitansage in Rom verbunden, jede Minute kostet sie 5,10 Euro! Beim nächsten Piepton ist es genau……“

Peter ließ erschrocken den Hörer aus der Hand fallen, sprang auf sein Sofa und fing an zu heulen. Plötzlich klingelte es an der Haustür. Erschrocken wischte sich Peter die Tränen aus dem Gesicht und rannte zur Tür. Natürlich öffnete er sie nicht gleich sondern öffnete ein kleines Fenster an der Tür und sah hinaus. Vor der Tür stand etwas schreckliches. Das hatte Peter nicht erwartet.

Vor der Tür stand: Ein Vertreter für Waschmittel (Persil Megaperls oder so)! Erschrocken schloss Peter das Fenster und schrie: „Lassen sie mich in Ruhe, ich kaufe nichts!!!“ Er hörte Schritte, die sich von seiner Waldhütte entfernten, bis sie weg waren. Erleichtert warf er sich wieder auf sein Sofa und fing wieder an zu heulen. Dann klingelte es wieder an der Tür. Wütend sprang Peter auf und öffnete die Tür. Dann sah er das, was er hoffte, nie wieder zu sehen: Vor der Tür stand ein Werwolf!

Erschrocken hielt Peter seine Atem an ……………….. (das sind genau 20 Punkte und es folgen noch einmal 20) ……………….. und er fiel wegen Atemnot ins Koma. Als er dann nach 2 Monaten aus dem Koma erwachte stand der Werwolf immer noch in der gleichen Position da, wie er vorher auch stand. Erschrocken sprang Peter auf und rannte los. Er rannte die Treppen der Waldhütte hinunter, legte dort den versteckten Hebel um und das Waffenlager aus dem Zweiten Weltkrieg öffnete sich. Er rannte hinein und sprang in den Panzer, der in einer der 20 Ecken des Lagers stand. Da kam auch schon der Werwolf angestürmt. Peter schoss 3 mal mit dem Panzer auf den Werwolf, doch nichts passierte, es war wie verhext!

Dann blieb der Werwolf einfach stehen und sagte zu Peter: „Hallihallohallöle Peter, ich bin der stumme Werwolf, der vor 2 Monaten bei dir angerufen hatte und ich bin gekommen um mich dafür zu rächen, dass du meine Familie getötet und dann auch noch umgebracht hast!“ Von Angst erfüllt trat Peter auf das Gaspedal des Panzers und fuhr mit satten 3 Stundenkilometern auf den Werwolf zu. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und der Panzer fuhr über den Werwolf drüber. Als der Panzer einmal über den Werwolf gefahren war, war dieser flach wie eine Flunder.

Doch er war noch lange nicht tot! Er stand einfach wieder auf, war zwar etwas wackelig auf seinen ca 1 cm dicken Füßen, und sprang auf den Panzer zu. Er biss in einen der 18 Gummireifen des Panzers und der Panzer explodierte.

Peter konnte sich gerade noch retten, indem er sich in das ca 10 cm dicke Kanonenrohr des Panzers legte, auf die Abschusstaste drückte und sich aus dem Panzer herausschoss. Peter landete auf einem Berg von Matratzen (die natürlich gerade rein zufällig dort standen). Peter sprang auf. Doch der Werwolf, dem die Explosion nichts ausgemacht hatte, kam genau auf ihn zu gesprungen. Der Werwolf sprang ca 10 m hoch und dann hatte Peter die Idee!

Er rannte zum Flackgeschütz und schoss damit auf den Werwolf, der auf so eine Attacke nicht vorbereitet war. Doch wieder passierte dem Werwolf nichts! Doch der Werwolf stürzte auf den Boden des Waffenlagers zu. Aber weil er ja so platt war, segelte er langsam zu Boden, wie ein Blatt Papier. Am Boden angekommen, sprang er wieder auf und rannte brüllend auf den armen Peter zu!

Dann fiel Peter ein, wie er ja den anderen Werwolf früher getötet hatte und zog wieder sein 2 Meter langes Messer aus der Tasche und schlug damit auf den Werwolf ein. Doch schon wieder passierte dem Werwolf nichts. Das Messer prallte einfach an dem Fell des Werwolfes ab, es gab zwar ein paar Funken, doch die machten dem Werwolf nichts aus.

Plötzlich klingelte es an der Haustür und Peter rannte, natürlich vom Werwolf verfolgt, zu Tür und öffnete sie. Vor der Tür stand der Postbote und gab Peter einen Brief. Peter laß ihn, es war die Stromrechnung des letzten Monats und er musste 6000DM (ca 2000 Euro) bezahlen.

Wütend zerriss er das Blatt Papier ……………….. und dann fiel ihm ein wie er den platten Werwolf töten konnte. Er rannte auf den Werwolf zu, der gerade die Treppe herauf gerannt kam, packte ihn mit beiden Händen am Kopf und zerriss den Werwolf in der Mitte durch. Der Werwolf war natürlich sofort tot und, wie es sich für tote Werwölfe so gehört, ging er gleich in Flammen auf und verbrannte zu Staub. Peter holte einen Staubsauger und saugte den Staub des Werwolfes auf. Danach ging er zu der 1 m weit entfernten Müllkippe neben seiner Waldhütte und schmiss den Staubsauger weg.

Als er dann wieder in seiner Hütte war, sah er zum Telefon. Aus dem Hörer ertönte wieder die Stimme, die sagte: „Es ist jetzt 13.15 Uhr in Rom und sie müssen bis jetzt eine Rechnung von 13.442.234,34 Euro bezahlen!“ Sofort legte Peter auf, doch er störte sich nicht mehr dran. Er fuhr mit dem Fahrstuhl in die dritte Etage, legte sich auf sein Wasserbett und schlief sofort ein.

Und wenn er gestorben ist, so kämpft er hoffentlich nicht mehr gegen die Wahnvorstellungen nach diesem fürchterlichen Kampf. 

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