Geschichte für Idioten

Dieser Text ist eine Kurzzusammenfassung der Zeit von irgendwann früher, bis zum ersten Weltkrieg und noch ein bisschen oder viel danach. Es geht um die osmanische Osmose, Böhmische Schuhe, und Habsburger Kampfpanzer. All dies sind Fakten und Tatsachen der Geschichte der Menschheit und Ereignisse, die leider allzu schnell in Vergessenheit geraten sind.

Wir beginnen unsere Geschichtsreise in den tiefen Tiefen des osmanischen Reiches. Dort entwickelten berühmt berüchtigte Wissenschaftler, vom Staat gesposort und vom Geheimdienst beschützt, eine Waffe, die die Geschichte verändern sollte. Sie nannten sie: Osmose. Mit Hilfe dieser osmanischen Osmose war es den Osmanen endlich möglich, die Habsburger und Wiener Kriegsschiffe, die die Osmanen schon seit Jahren über die Alpen bedrohten, zurückzuschlagen.

Da die Waffe der Habsburger nun sinnlos und nutzlos war, musste etwas neues her. Etwas, mit dem die Osmaner nicht fertig werden würden. Und so steckten sie Milliarden allgemein anerkannte, stückelbare, tauschbare, transportable, diebstahlsichere, haltbare, knappe und fälschungssichere Geldeinheiten in die wie eine Tulpenwiese im Sommer blühende Waffenindustrie. Und das mit Erfolg. Es entstand: Der Habsburger Kampfpanzer.

Mit den neu entwickelten Kampfpanzern wollten die Habsburger nun einen erneuten Triumph über die teuflischen Osmanen mit ihrer teuflischen Osmose erlangen. Doch es gab ein Problem.

Als die Kampfpanzer mitten auf den Alpen waren, wurden sie von tollwütigen Elefanten angegriffen. Diese Elefanten waren kurz vorher aus dem Wanderzirkus Hannibal ausgebrochen, der vor wenigen Tagen noch auf den Alpen getourt hatte und sich nun wieder auf seinen Heimatbaum zurückziehen wollte. Bei diesem Kampf starben Tausende Menschen, explodierten Tausende Kampfpanzer und ein Elefant brach sich den Rüssel, als er einen Panzer wie einen Ball gegen eine Wand, die gerade zufällig irgendwo rumstand, werfen wollte, dabei aber dachte, der Panzer sei eine Maus, erschrak und stürzte.

Glücklicherweise geschah all dies aber gar nicht, denn den Panzern war es unmöglich über die Alpen zu fahren, denn das waren ja Berge. Sie mussten also drum herum fahren.

Als die Habsburger so um die Alpen tuckerten, kamen sie nach Böhmen. Da die Böhmer noch nie Kampfpanzer und die Kampfpanzer noch nie Böhmer gesehen hatten, entschlossen sie in gegenseitigem Einverständnis, gegeneinander Krieg zu führen.

Die Habsburger mit ihren Kampfpanzern dachten, sie hätten leichtes Spiel mit den Leuten aus Böhmen, denn schließlich hatten diese keine Kampfpanzer. Doch sie unterlagen einem fatalen Irrtum.

In Böhmen war der Hauptsitz der Schuhfabrik Böhmer. Diese Schuhfabrik war auf die Entwicklung Böhmischer Kampfschuhe spezialisiert. Diese Kampfschuhe waren die perfekte böhmische Antwort auf die Habsburger Kampfpanzer, denn mit ihnen konnten sie auf die Alpen flüchten. Den Kampfpanzern war dieser strategische Schachzug nicht möglich und somit gab es einen jahrelangen Belagerungskampf um die Alpen.

In dieser Zeit machte noch ein weiteres Volk auf sich aufmerksam. Das Volk aus Sardinien. Dieses entwickelte seine hauseigene Erfindung, die Sardinenbüchse, weiter, in eine mächtige Waffe. Sie entfernten die Sardinen aus den Sardinenbüchsen, wodurch sie Büchsen erhielten. Mit den so entwickelten Gewehren mischten sie sich in den Alpenkonflikt ein. Das hatte natürlich noch weitere Konsequenzen.

Die Finnen und Schweden fühlten sich aufgrund der Keilereien, mit denen sie absolut nichts zu tun hatten, diskriminiert und beschlossen, zusammen in den Krieg zu ziehen. Ihr Problem war nur, dass sie zusammen nicht ernst genommen wurden. Wie auch auf den heutigen Euromünzen zu erkennen ist, sehen Schweden und Finnland zusammen aus wie ein Penis, wodurch sie nur noch Penisköpfe genannt wurden. Um diesen Namen endlich loszuwerden fingen sie an, sich zu bewaffnen. Mit Granaten aus Granada zogen sie in den Krieg und schickten ihre Opfer ins Nirwana aus Nirvarra. So zogen auch sie Richtung Alpen.

So kam es zu einem gigantischen Krieg, der heutzutage der Einfachheit halber nur noch Erster Weltkrieg genannt wird. Leider wurden im Laufe der Jahre die hier erwähnten Fakten über die Osmanische Osmose, die Granadischen Granaten, die Sardinischen Büchsen, die Böhmischen Schuhe und die Habsburger Kampfpanzer vergessen und verdrängt, wodurch die ganze Geschichte heute etwas anders klingt. Doch eines ist gleich geblieben. Nämlich die Tatsache, dass der Krieg schlimm, brutal und irgendwie doch ein kleines bisschen komisch war.

Mit freundlichen Grüßen

spa

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