Bobos Filmbox – 2015-01 – Red Edition – #21 – Snow Sharks

Bobos Filmbox - 2015-01 - Red Edition - #21 - Snow Sharks

/// spa

Ist es nicht schön, beim Filmegucken nicht nur unterhalten zu werden, sondern gleichzeitig noch etwas zu lernen? Ich denke: Schon. Und darum war ich sehr gespannt darauf, was Bobo heute für ein lehrreiches Filmchen aus seiner Kiste gezogen hatte. Die Welt der Tiere steckt schließlich voller Überraschungen.

Bobos Filmbox - 2015-01 - Red Edition - #21 - Snow Sharks

Haie. Was für vielfältige Tiere. Sie überleben im Sand, manche haben zwei Köpfe und einer Kreuzung aus Hai und Oktopus sind sie auch alles andere als abgeneigt. Aber wie steht es mit Kälte? Können Tiere, die sonnenbeschienene Strände unsicher machen, auch in Skiregionen überleben? „Snow Sharks“ sagt: JA! Und wie!

Die Geschichte zusammenzufassen stellt kein Problem dar, da dies eigentlich bereits in obigem Absatz geschah. In einer Skiregion kommt es zu Haiangriffen. An dieser Stelle möchte ich auf einen lustigen Tippfehler hinweisen: Statt Haiangriffen schrieb ich Hauangriffen. Auch lustig. Passt jetzt aber eher zu „The Raid“. Zurück zu den Haien. Warum sie hier auftauchen? Das ist kompliziert. Es sind eigentlich Geister, die durch eine Lawine, die Stöcke umgeworfen hat, die die Haigeister gefangen… HAIE IM SCHNEE! HAUE IM SCHNEE! EIGENTLICH FUNKTIONIERT DOCH BEIDES!

Was dagegen nicht funktioniert, ist der Film an sich. Selbstverständlich kann man das alles nicht ernst nehmen. Spaß macht es dadurch aber leider auch nicht. Die Effekte scheinen vor Scham noch vor Filmstart im eiskalten Boden versunken zu sein, wodurch man sie einfach ganz weggelassen hat. Na gut, das ist übertrieben. Ein paar Effekte waren noch da. Aber diese waren nicht gut.

Mein Gerede über Effekte sollte dann auch gleich einmal klar machen, wie „Show Sharks“ nun war: Nicht gut. Die Charaktere waren unglaublich. Ich weiß ja, dass man in einem gewissen jungen Alter nur das eine im Kopf hat. Aber das hier war schon ganz unterste Schublade. Jeder wollte mit jedem ins Bett und jeder schien darum zu kämpfen, sein Gegenüber mit den dümmsten Anmachsprüchen der Welt rumzukriegen. Das war wirklich unglaublich anstrengend. Doch das trifft eben auf alles in diesem Film zu. Er macht nicht einmal viel Spaß, weil alles so blöd ist. Die Leute sind blöd, verhalten sich blöd, die Haie sind blöd, die Effekte sind blöd… lediglich das Ende kann ich nicht einschätzen, da es fast schon wieder zu blöd war, dass ich es mochte.

Wie auch immer: Haie blöd.

/// ZiB

Freut euch auf den Text zum nächsten Film, denn der war im Gegensatz zu „Snow Sharks“ sehr empfehlenswert. Und das motiviert mich zum Schreiben. Hierzu hingegen fällt mir gerade nicht viel ein… und spa hat außerdem schon das wichtigste dazu gesagt.

Da waren halt diese Haie. Haie, die nicht sonderlich überzeugend dabei aussahen, wenn sie Menschen fraßen. Und da waren diese Menschen, die unabhängig von ihrem Alter oder beruflichen Verpflichtungen nur an Sex dachten. Das ganze spielt in einem Skigebiet und hat irgendwas mit ureinwohnerischen Beschwörungsstöckchen zu tun.

„Snow Sharks“ ähnelt ähnlich betiteltem Tier-Trash in vielerlei Hinsicht und bemüht sich nicht sonderlich, aus der Masse herauszustechen. Wenn man bislang „Sharknado“, „Sharktopus“, „Sand Sharks“ oder „2-headed Shark Attack“ noch nicht kennt, amüsiert man sich vielleicht sogar darüber. Ich bin inzwischen wohl etwas abgestumpft und war bloß froh, als es vorbei war.

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