Die Jackentaschen 2007/2008

Nachdem ich im letzten Jahr mangels Tragezeit eine Entleerung auf dieser Seite ausgelassen hatte, ist es endlich wieder so weit. Die Taschen sind gefüllt, das neue Jahr ist bereits älter geworden und somit war es an der Zeit, die Jackentaschenrubrik wiederzubeleben.

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An der Struktur der Rubrik hat sich nichts geändert. Wir beginnen mit der ersten Tasche.

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Den Anfang macht die Anleitung zu meinem Handstaubsauger. Vor einiger Zeit habe ich die Verpackung entsorgt und dabei bemerkt, dass die Anleitung noch darin lag. Ich dachte, dass man diese vielleicht noch brauchen könnte, dass ich etwas wichtiges in der Jackentasche aufhebe zeigt aber, dass es nicht wichtig war.

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Gleich darauf kam ein weiteres großes Papierstück auf mich zu. Ein großes Werbeheft. Vermutlich hat man es mir in der Stadt in die Hand gedrückt und ich habe es in die Ablage gesteckt. Unwichtig aber groß.

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Nun folgte ein Papierhaufen. Um genauer zu sein waren es Servietten aller namhaften Fast-Food-Ketten. Wenn ich schon mal da bin, stecke ich mir auch immer ein paar Servietten ein. Da ich diese dann meistens nicht benutze sorgt für eine beträchtliche Sammlung

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Auch vor Müll blieb ich nicht verschont. Doch dieser fiel zunächst erfreulich dürftig aus.

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Nach dem Müll stack mir eine Gabel in den Finger. Diese ist von den in der Stadt erhältlichen Obstbechern, die ich unterwegs ungemein gerne verspeise. Warum ich die verklebte Gabel aufgehoben und nicht mit dem Becher entsorgt habe, weiß ich nicht.

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Unterwegs ist nichts wichtiger als Verpflegung. Und deshalb befand sich auch dieser Saft in meiner Tasche. Diesen bekam ich einen Tag vor Leerung der Taschen am Bahnhof zugesteckt. Ich befand mich an einem Gleis an dem scheinbar lange auf einen Zug gewartet werden musste. Dies interessierte mich eigentlich gar nicht, da ich den Zug gar nicht nehmen musste. Doch als die Bahnmitarbeiter sich unwissend bei mir für die Verzögerungen entschuldigen wollten, konnte ich natürlich nicht nein sagen.

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Und das war die erste Tasche. Insgesamt kam schon eine interessante Mischung zustande.

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Doch das kann noch nicht alles gewesen sein! Ob ich recht habe? Wir werden sehen!

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Als ich in die zweite Tasche griff dachte ich nur „Mist, ich habe es befürchtet.“ Ich weiß, dass ich süchtig nach diesem Zeug bin aber warum musste ich eine geöffnete Dose in meiner Tasche mit mir herumschleppen? Keine gute Angewohnheit. Ich weiß leider nicht mehr, wie alt sie ist. Das kann zwei Tage her sein. Oder auch länger. Ist aber auch egal. Ich hoffe, sie war ganz leer.

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Neben der Dose befand sich auch eine unglaubliche Menge Müll in dieser Tasche. Scheinbar hebe ich den Müll immer in der gleichen Tasche auf. Brötchentüten, Süßkram und Hausaufgaben von der Berufsschule. WENN ich mal etwas von diesem Zeug gesucht hätte, hätte ich es in der Tasche sicherlich gefunden

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Auch Servietten waren wieder am Start.

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Dann stieß ich auf dieses merkwürdig zerknüllte Papiergebilde. Ich konnte es nicht wirklich zuordnen.

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Also entknüllte ich es und erkannte, dass es Geschenkpapier war. Ich hatte einmal ein Buch geschenkt bekommen und das Papier schnell in der Tasche verstaut. So trifft man sich wieder.

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Nach dem Papier fand ich ein Feuerzeug. Es waren mal drei. Eines ist in der Wohnung und eines habe ich auf dem Balkon eines Freundes verloren. Das andere hatte ich gedanklich auch verloren aber jetzt fällt mir wieder ein, dass ich es zu Silvester bei mir hatte. Und da hatte ich es in der Tasche nicht mehr gefunden.

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Nun fand ich ein Festzurrbändchen. Ein aufgeschnittenes. Wovon? Keine Ahnung.

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Nach dem Bändchen kam ein Band. Ein großes, weißes. Nach einigem Überlegen erkannte ich dann auch, dass es sich um das Geschenkband des zuvor gefündenen Geschenkpapieres handelte. Jetzt kann ich, sollte ich irgendwann auch mal ein Buch verschenken, dieses total schön verpacken.

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Tasche Nummer zwei ist leer und bietet einen herrlichen Anblick.

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Doch dieser wird noch verstärkt, wenn man sie mit der ersten kombiniert.

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Die Hälfte ist geschafft! Auf zum nächsten Teil!

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Und WIEDER Servietten. Vielleicht sollte ich einen Laden auf machen.

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Eine Handysocke. Irgendwann mal als Geschenk erhalten und auch benutzt. Leider ist mein Handy aufgrund des Alters zu groß für das Teil. Es guckt oben raus und der Schutz ist somit nicht wirklich optimal. Aber wenigstens hatte ich sie immer dabei.

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Diesen Taschenrechner hatte ich immer bei mir. Schließlich rechne ich viel und gerne. Selbstverständlich ist er ein wenig groß. Dafür aber auch gut!

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Als nächstes stieß ich auf die Stadionzeitung des SC Paderborn. Als ich vor einiger Zeit eines ihrer Heimspiele bewundern durfte, nahm ich selbstverständlich ein solches Exemplar mit. Zur Halbzeitüberbrückung.

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Diese Werbebroschüre der Frankfurter Verkehrsgesellschaft hatte ich irgendwann mal eingesteckt. Weil wegen.

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Kräuterbonbons! Da ich in letzter Zeit mit einer vernichteten Stimme zu kämpfen hatte waren diese meine steten Wegbegleiter und ich will nie auf sie verzichten müssen! Die Packung war übrigens leer. Was mich selbst überrascht hat.

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Pommesgabeln! Sollte ich irgendwann mal Pommes kaufen und die Verkäufer vergessen, mir Gabeln zu geben, würde ich immer noch essen können! Auch als Nahkampfwaffen einsetzbar.

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Ein Kugelschreiber. Mit einem Wackelgiraffenkopf.

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Gehe nie ohne Stift nach draußen lautet meine Devise. Und vor allem nicht, wenn er einen solch schönen Kopf besitzt!

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Diese Fallschirmspringer sind vermutlich jedem ein Begriff. Einmal bekam ich einen solchen als Geschenküberliefert. Leider konnte ich ihn nie ausprobieren, da der Fallschirm schon nach wenigen Sekunden nicht mehr am Körper befestigt war. Eigentlich schade, doch ich habe beide liebevoll aufgehoben.

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Und das war die Tasche Nummer drei! Wieder eine herrliche Ausbeute!

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Auf zur Vereinigung! Es wird immer mehr!

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Das große Finale naht. Wird Tasche Nummer vier den anderen Taschen ähnlich sein? Man darf gespannt sein.

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Müll! Müll ist immer gut. Vor allem die große Plastikverpackung war interessant. Ich weiß leider nicht mehr, wovon sie war. Aber sie hat 34,95 Euro gekostet. Vermutlich war es ein Film.

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Für Unterwegs sollte immer genug Nahrung vorhanden sein. Pumuckl Schleckbrause verrichtet hier sehr gute Dienste!

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Der Beipackzettel von Medikamenten. Irgendwelche Halsbonbons. Die Halsprobleme hatte ich zuvor bereits angesprochen. An dieser Stelle sollte man mich bemitleiden.

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Ein Brillenputztuch! Für meine Brille sollte ich es aber aufgrund des akut verdreckten Zustandes nicht mehr verwenden.

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Und wieder ein Feuerzeug! Dieses habe ich aber im Gegensatz zum ersten immer bewusst mit mir herumgetragen. Schließlich kann man Feuer immer mal gebrauchen.

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Drei Gabeln. Eine hatte ich bereits dabei. Diese stammen ebenfalls von Obstbechern. Klebrige Angelegenheit. Aber bei spontanen Essveranstaltungen kann man sich immer glücklich schätzen, wenn man über eine Gabel verfügt. Und ich kann sogar noch welche abgeben und mir damit Freunde kaufen!

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Das „Millenium 2000 Jojo“! Mit genialem Leerlauf und Quelle unzähliger Tricks. Ich mag das Teil, da man nervöse Finger damit gut beschäftigen kann.

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Ein SNES Controller. Vor einiger Zeit hätte ich diesen beinahe bei einem Freund vergessen. Daraufhin habe ich ihn in meine Tasche gesteckt. Was mittlerweile auch schon locker zwei Wochen her sein dürfte.

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Bei eventuellen Verletzungen bin ich immer vorbereitet und kann einen Verband anlegen! Viele nennen mich auch „Dr. spa“.

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Tasche Nummer vier! Es ist vollbracht!

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Um die Inhalte zu vereinen, lest einfach schnell weiter!

JA!!! INHALTE JETZT VEREINEN!!!

Und so sieht das Ganze dann vereint aus:

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Ein wundervoller Anblick. Ich habe alles noch einmal ein wenig sortiert und umstrukturiert. So erkennt man alles ein wenig besser. Vor allem der Müllberg hat mich fasziniert.

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Nun folgt das traditionelle Bild der Jacke mit ihren Inhalten. Ein schöner Anblick, wie sich alles noch einmal vereint für ein Gruppenfoto versammelt.

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Schlussendlich wurde dann wieder alles eingetütet. Gut, nicht alles. Ein paar Dinge landen gleich wieder in der Tasche, einige andere kann ich an anderer Stelle gebrauchen (Controller z.B.).

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Beim Einräumen in die Abstellkammer dachte ich mir dann noch, dass ich vielleicht mal ein Bild mit der Vorjahrestüte zusammen machen könnte. Die beiden müssen jetzt schließlich einige Zeit zusammen bleiben. Außerdem ist es ein schönes Abschlussbild.

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Das wars dann auch wieder. Ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie mir. Wenn alles gut läuft, werde ich nächstes Jahr wieder eine Ausleerung der Taschen vornehmen. Dass ich es schon drei Jahre geschafft habe ist ein gutes Zeichen. Mir jedenfalls macht es Spaß. Meine Jacke wiegt jetzt übrigens geschätzte drei Kilo weniger. Es ist ein tolles Gefühl und ich glaube, dass ich jetzt fliegen kann. Wie bei DragonBall. Also bis denn!

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