Wie werde ich Politiker?

Das ist eine sehr oft gestellt Frage. Ich meine, wer möchte nicht gerne ein Politiker sein? Viel verdienen und etwas für die Menschheit tun. Doch es ist gar nicht mal so einfach, Politiker zu werden.

Die wichtigste Grundregel ist: Tue nichts, was du nicht willst. Als Politiker muss man nämlich ziemlich faul sein. Im Bundestag muss man z.B. immer nur doof rumsitzen ohne etwas zu tun. OK, Zeitung lesen darf man. Aber die beste Taktik ist immer noch das Schlafen. Vor allem fällt das gar nicht auf unter all den anderen Politikern. Also eine der besten Methoden, die auch von allen momentanen Politikern sehr gut ausgeübt wird.

Die zweite Regel im Leben eines Politikers ist das Reden. Man muss lange reden formulieren, die um die zwei Stunden gehen sich aber nur um ein Thema drehen. Dann muss man sie auch noch so formulieren, dass sie niemand versteht. Das ist eine schwere Aufgabe, denn am besten ist die Rede immer noch, wenn man sie selber auch nicht versteht. Natürlich darf man es dabei auch wieder nicht übertreiben.

Die dritte Regel ist, dass man sich oft bei anderen Ländern zeigen muss, um sich einzuschleimen. Denn ein Land das einem vertraut ist ein weiteres Land, dass man in einer Notlage ausnutzen kann. Außerdem erfährt man so viel über die Verteidigung des Landes, was einem im Kriegsfall auch sehr weiterhelfen kann. Denn ein Feind, dessen Schwäche man bereits kennt, ist kein wahrer Feind mehr.

Die vierte Regel betrifft die Ausreden eines Politikers. Man muss sich schon etwas einfallen lassen und diese Ausreden immer und immer wieder wie Vokabeln in der Schule auswendig lernen. Beliebte Ausreden sind z.B.: „Davon habe ich nichts gewusst“, „Ich bin empört darüber, dass man das einfach hinter meinem Rücken entschieden hat“ oder „Ich war natürlich nicht damit einverstanden, aber ich wurde überstimmt und das respektiere ich, denn wir wohnen ja in einer Demokratie“. Ausreden, die man nicht benutzen sollte sind: „Das war nicht ich, das war mein böser Klon“ oder „Ich wurde gezwungen“.

Der fünfte Punkt im Leben eines Politikers ist die finanzielle Situation. Man sollte sich immer einen Teil seines erworbenen Geldes auf sogenannten Nummernkonten in der Schweiz sichern. Denn wer hat schon etwas gegen einen kleinen Notgroschen in schweren Zeiten einzuwenden? Man sollte sich nur nicht dabei erwischen lassen, denn dann könnte das so Folgen wie bei einer gewissen dicken Person haben. Doch ich weiche vom Thema ab.

Der sechste und letzte Punkt ist dann noch das einschleimen bei den Bürgern. Man sollte vor seiner Wahl mindesten zehn, wenn nicht sogar zwanzig Versprechen machen, die die Gesamte Bürgerschicht abdeckt. Die Ausländer, die Vegetarier sowie die alleinerziehenden Mütter. Von diesen Wahlversprechen sollte man dann nur die drei erfüllen, die dann auch wirklich die meisten Personen ansprechen. Z.B. sollte man den Preis für Gemüse auch erst dann senken, wenn mindestens 40 bis 50 Prozent der Bevölkerungsschicht davon positiv betroffen ist. Dadurch ist eine Wiederwahl schon so gut wie sicher…

Das wars. Ich hoffe, ich habe ihnen geholfen. Wenn sie alle diese Punkte, die ich hier aufgeführt habe, strikt einhalten können sie sicher sein, dass sie auch wirklich Politiker werden. Zum Schluss gebe ich ihnen noch einen kleinen Rat mit auf den Weg: „Bleibe fröhlich, frisch und munter, wie ein Fisch und geh nicht unter“! Ich hoffe, das wird ihnen helfen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.