Power Rangers vs. Kyoryu Sentai Zyuranger – Teil 2 (8/8)

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Sie setzen sich zur Panzerformation zusammen.

Power Rangers vs. Kyoryu Sentai Zyuranger - Teil 2

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Pengpengpeng.

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Zeit, Megazord zu bilden.

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Prügelprügelprügel.

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Ach übrigens: Ein Powerschwert haben wir auch!

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Das einzige, was dem Publikum erspart bleibt, ist der Einsatz des Schwertes. Warum man darauf verzichtet hat, weiß ich nicht. Vielleicht wollte man ja wirklich nicht alles verraten. Versager. Letztendlich teleportiert sich Goldar davon.

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Die Rangers freuen sich.

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Rita dagegen nicht.

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Zurück in der Power-Zentrale lobt Zordon unsere Helden.

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Zack äußert Zweifel, wird von Zordon aber davon überzeugt, dass all das hier Schicksal ist. Darum ist alles gut. Keine Zeit für Zweifel. Gutes Argument, Zordon.

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Kimberly nutzt die Gunst der Stunde und reißt noch einen Witz über ihre Haare.

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Den finden alle gut.

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Zuletzt ist noch Zeit für eine „Wir halten zusammen“-Pose.

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Und damit endet die amerikanische Fassung.

Fassen wir das Ende doch zum letzten Mal in einer Grafik zusammen:

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Was lernen wir aus der Geschichte? Wenn du die Handlung entfernst, kannst du die fehlende Zeit nur noch mit Action auffüllen.

Nein, das ist natürlich Quatsch. Sehen wir uns die beiden Fassungen in ihrer Gesamtheit an, stoßen wir auf viele Unterschiede: Die Hauptcharaktere, die Mission, die Geschwindigkeit, der Humor und das Gefühl am Ende.

Die Charaktere

Mit den Hauptcharakteren meine ich nun nicht das Offensichtliche. Dass sie ausgetauscht wurden, wissen wir mittlerweile. Aber was genau bedeutet das? Wenn wir ehrlich sind, haben die Amerikaner sich deutlich mehr Mühe gegeben, den Power Rangers von Anfang an Persönlichkeit zu verpassen. Natürlich haben wir es hier mit einer Ansammlung von Klischees zu tun. Jeder Jugendliche der Welt soll hier angesprochen werden. Trotzdem kann man nicht abstreiten, dass man die Rangers nach der ersten Folge nicht nur aufgrund ihrer Kleidungsfarbe auseinanderhalten kann. Der Sportler, der Nerd und ähnliche Kategorisierungen fallen einem sofort auf. Im japanischen Original kann man solche Dinge nicht äußern. Hier handelt es sich bei den Rangers lediglich um irgendwelche Krieger, die auf Ritas Rückkehr gewartet haben. Über den Charakter der jeweiligen Rangers erfahren wir nichts.

Die Mission

Was die Amerikaner bei der Charakterisierung gut gemacht haben, gleichen sie im negativen Sinne wiederum bei der Handlung aus. Worum geht es? Um Ritas Rückkehr. Ja, klar, große Sache. Aber irgendwie eher der Aufhänger für eine Folge. Die japanische Fassung nutzt Ritas Erscheinen, um mit ihr eine Geschichte um entführte Kinder zu erzählen. All das wurde in Amerika entfernt. Hier legt man viel Wert darauf, die Rangers zu charakterisieren. Im Original wird dagegen Spannung erzeugt. Man sorgt sich um die Kinder und hofft, dass die Rangers sie retten können.

Die Rettung in letzter Sekunde lässt einen Durcharmen, das plötzlich auftauchende Riesenmonster sorgt dann sofort wieder für Spannung. Selbstverständlich fällt man wegen all diesen Dingen jetzt nicht gleich vom Stuhl, aber versetzt euch einfach mal in die jüngere Zielgruppe der Serie. Als Kind hätte ich all das ganz bestimmt ziemlich spannend gefunden.

Um ehrlich zu sein, habe ich rückblickend bei den Power Rangers nur sehr selten wirklich mitgefiebert. Schon als Kind habe ich die Serie wegen der Effekte geguckt. Ja, es gibt Ausnahmen. Die mehrteilige Geschichte um den grünen Ranger war natürlich ein ziemlich großes Ding. Aber letztendlich wollte ich die Zords und Verwandlungen sehen. Als ich zum ersten Mal die hier gerade vorgestellte Originalfassung sah, war ich wirklich überrascht.

Die Geschwindigkeit

Mit „Geschwindigkeit“ meine ich die Art und Weise, wie die Fähigkeiten der Rangers vorgestellt werden. Stellen wir uns doch einmal dumm. Der eine oder andere kann das bestimmt ziemlich gut. In diesem dummen Zustand wissen wir nichts über die Power Rangers oder die Kyoryu Sentai Zyuranger.

Bei den Power Rangers wird uns innerhalb der ersten Folge alles verraten, was uns in den Folgeepisoden erwartet. Zunächst erklärt uns Zordon alle Details. Da Erklärungen aber nicht reichen, fügt man sofort einen großen Zordkampf ein. Rita vergrößert ein Monster, die Power Rangers rufen ihre Zords, man verwandelt und prügelt sich, das Schwert kommt aus dem Himmel geflogen… der Zuschauer weiß alles. Mal von späteren Zordänderungen durch das Eintreffen des grünen Rangers abgesehen: Es gibt keine Überraschungen mehr. Die Rangers wissen alles und haben alles. Von Anfang an. Es gibt keinen Lernprozess. Obwohl sie nur gehört haben, dass sie Zords besitzen, wissen sie sofort, wie sie mit ihnen umgehen können. Dieses Wissen steckt vermutlich in den Anzügen oder so. Keine Ahnung. Ich will hier natürlich keine Logikdiskussion anzetteln. Wir reden hier von den „Power Rangers“. Dennoch ist es beeindruckend, für wie selbstverständlich die Rangers ihre neuen Fähigkeiten halten.

Im Original ist das große Finale die Verwandlung der Krieger in die Power Rangers. Das war es. Man steckt in der Klemme und schafft es, in die Kampfanzüge zu schlüpfen. Zords? Kampfroboter? Nicht vorhanden. Rettung = Anzüge. Man schafft es, die Kinder zu retten. Und dann? Taucht ein Riesenmonster auf. „Fortsetzung folgt“. In unserem zuvor erreichen Stadium der Dummheit bleibt man ziemlich ängstlich zurück. Was können die Rangers nur tun? Wir wissen noch nichts von den Zords. Wir hoffen nur, dass da noch etwas kommt.

Ich werde nun nicht weiter über die Art und Weise schreiben, wie die Rangers sich weiterentwickeln. Morgen schreibe ich über die zweite Episode. Da werde ich noch weiter auf dieses Thema eingehen. Sagen wir einfach, dass das Original auch nach der zweiten Episode seine Zuschauer noch überraschen kann.

Der Humor

Ich fasse mich kurz: Die amerikanische Fassung ist extrem albern. Ganze dreimal wird um Lacher gebeten, weil ein Charakter hinfällt. Zweimal dreht sich diese Art des Humors um Bulk und Skull. Ein anderes Mal stolpert Alpha in der Power-Zentrale. Lustig? Nein. Gewollt lustig? Ja. Aber auch abseits des Fallens ist der Humor wirklich ziemlich plump und albern. Und laut.

Im Original ist der Humor dezenter platziert und ruhiger. Die Fahrstuhlszene? Hat einen Orden verdient. Die Minikanone? Super. Die Handpuppen? Toll. Das Original ist mir in dieser Hinsicht deutlich sympathischer. Ist aber natürlich Geschmackssache.

Das Gefühl am Ende

Was ich mit dieser Kategorie meine? Nun, wie enden die beiden Folgen? Das Original mit Spannung. Die neue Fassung mit Erleichterung. In Amerika haben die Rangers ihren ersten Kampf gewonnen. Sie haben beschlossen, die Welt zu retten. Rita hat verloren. Wir wissen, was die Rangers können und was Rita ihnen entgegenwirft. Wir kennen ja sogar den Monsterofen und Finsters Fähigkeiten. Die erste Folge der Power Rangers ist eine Zusammenfassung von allem was noch kommen mag. Und sie endet mit einem Happy End.

Das Original? Kein Happy End. Alles ist schlimmer geworden. Ja, die Rangers haben sich verwandelt. Aber die Kinder? Noch immer gefangen. Von einem gigantischen Monster. Rita ist verschwunden. Das Abenteuer hat gerade erst begonnen. Handwerklich ist das Originalende ein Traum. Man freut sich auf das, was noch kommt. In Amerika weiß man, was kommt. Man kennt alles. Das Original wirft Fragen auf.

Ende Teil 2

Morgen veröffentliche ich den letzten Teil meiner „Power Rangers“-Analyse. Dort geht es um die zweite Episode und das erste „richtige Monster“, den Knochenmann. Außerdem geht es um Anschlussfehler. Die erste Episode war noch ziemlich gut zu verstehen. Es wurde viel herausgeschnitten und neu gedreht. Das stellte die Amerikaner jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte vor große Probleme. Freut euch schon einmal auf morgen, wenn sich ein Space Shuttle plötzlich in eine Zeitfalle verwandelt.

Zum Abschluss habe ich die vier Grafiken mit den Unterschieden noch einmal zu einer einzigen Grafik zusammengeschnitten. Viel Spaß damit und bis morgen.

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