Power Rangers Monster - S01E02 (1) - Knochenmann
Heute hat sich Finster endlich ein richtiges Monster einfallen lassen. Er ist gerade dabei, die letzten Details am Modell auszubessern.


Na? Erkennt man ihn schon? Er selbst bezeichnet seine neuste Schöpfung zwar als Knochenmännchen, im weiteren Verlauf der Folge wird er jedoch nur noch Knochenmann genannt. Ich vermute mal, dass Finster einfach eine andere Beziehung zu den Monstern pflegt als die restlichen Charaktere. Er ist schließlich so etwas wie ihr Vater. Aber lasst uns hier nicht zu emotional werden. Finster steckt sein Werk letztendlich in den Monsterofen.


Und fertig ist der Knochenmann!


Eine seiner Fähigkeiten wird dem Zuschauer umgehend präsentiert. Er kann seinen Kopf abnehmen.



Was ihm das bringen soll, wird zunächst selbstverständlich noch nicht verraten. Stattdessen sehen wir, dass sich der Knochenmann teleportieren kann.

Nur an der Landung muss er noch ein wenig arbeiten.

Aber keine Sorge, der Knochenmann lässt sich von so etwas doch nicht aus der Ruhe bringen. Er verfügt über die Fähigkeit, sich von ganz alleine wieder zusammenzusetzen.


Mittlerweile hat Zordon vom Auftritt des Knochenmanns Wind bekommen und informiert die Power Rangers über dessen Fähigkeiten. Dabei bekommen die Rangers eine kleine Vorschau auf Zordons Glaskugel zu sehen.
Der Knochenmann kann Energieblitze aus den Augen schießen.

Seine wohl beeindruckendste Fähigkeit kommt aber erst noch. Voller Respekt berichtet Zordon davon, dass der Knochenmann Hindernisse überspringen kann.

Na? Ist das nicht der helle Wahnsinn? HINDERNISSE ÜBERSPRINGEN! Dagegen ist die folgende Fähigkeit ziemlich langweilig: Der Knochenmann kann sich unsichtbar machen. Dafür sehen wir ihn auf einem Kinderkarussell mitfahren. Nach wenigen Sekunden löst er sich auf.


Warum der Knochenmann auf einem Kinderkarussell durch die Gegend fährt? Ich würde euch das total gerne erklären, leider bleibt dafür keine Zeit, denn die Power Rangers sind gerade ziemlich hart am posieren.

Ich werde die Posen der Rangers wohl niemals ignorieren können. Ich entschuldige mich schon einmal dafür. Nun aber zurück zum Knochenmann. Nachdem die Rangers fertiggepost haben, nimmt der Knochenmann seinen Kopf in die Hand.



Er wirft ihn in die Luft und der Kopf beginnt zu schweben. Daraufhin dreht er sich wie wild um die eigene Achse.

So zieht er die Power Rangers in die Zeitfalle.


"Die Zeitfalle? Was denn für eine Zeitfalle?" Hey, stellt doch nicht solche Fragen! Hier geht es um Monster, nicht um die Handlung. Aber gut. Zordon sagt an einer Stelle der Folge, dass es zu den Fähigkeiten des Knochenmanns gehört, die Zeitfalle kontrollieren zu können. Vermutlich sollte ich dann auch kurz erklären, was die Zeitfalle ist.
Rita und ihre Gehilfen haben eine Zeitfalle konstruiert. Sie sieht aus wie ein Spielzeugspaceshuttle und Banausen würden behaupten, dass es genau das ist. Ich weigere mich jedoch, eine solche Behauptung auszusprechen. Das ist eine Zeitfalle. Fertig.

Rita schickt die Zeitfalle zur Erde.


Dort angekommen, rast sie durch die Straßen Angel Groves. Die Bevölkerung hat panische Angst und rennt kreischend durch die Gegend. Verständlich. Diese Zeitfalle sieht unglaublich bedrohlich aus. Würde ein solches Wahnsinnsgefährt neben mir auf der Straße auftauchen, würde auch ich um mein Leben fürchten.


Nach einiger Zeit hat die Zeitfalle ihr Ziel erreicht: Einen Erdhaufen.

Hier macht sie es sich gemütlich und schießt einen Lichtstrahl auf die Innenstadt.


Und das ist die Zeitfalle, in der sich nun die Power Rangers befinden.
Der Knochenmann hat sich zu ihnen gesellt. Er hat sogar ein Schwert dabei. Oder einen Leuchtstab. Nennt das Ding, wie ihr wollt.

Da er es nicht alleine gegen die Rangers aufnehmen möchte, ruft er Verstärkung herbei. Wie aus dem Nichts taucht eine Horde Skeletttypen auf, die sofort auf die Power Rangers losgehen.



Der Rote Ranger nimmt es mit dem Knochenmann auf, während seine Kollegen die Skelette beschäftigen. Leider hat er keinen großen Erfolg. Der Knochenmann trifft ihn mit seinem Schwert, was eine Explosion auslöst.


Nun präsentiert der Knochenmann eine weitere Fähigkeit: Er rammt sein Schwert in den Boden und lässt dadurch die Erde aufbrechen. Es entsteht ein riesiger Krater, der bis zum Erdkern reicht.




Die Ranger haben langsam genug vom Knochenmann. Der rote Ranger geht wieder mit seinem Schwert auf seinen Feind los.

Seine Kollegen greifen dagegen zu ihren Laserpistolen.

Sie eröffnen das Feuer und treffen den Knochenmann.

Dieser explodiert.

Zurück bleibt nur noch ein Knochenhaufen.

Aber erinnert ihr euch noch an die Fähigkeiten des Knochenmanns? Natürlich tut ihr das! Noch bevor die Power Rangers ihren vermeindlichen Sieg feiern können, beginnt ihr Feind damit, sich wieder zusammenzubauen.


Nun ist es der blaue Ranger, der die Initiative ergreift. Noch bevor sich der Knochenmann vervollständigt hat, schnappt sich Billy dessen Schädel.



Er wirft ihn Trini zu, die sich wiederum durch Skeletthorden schlägt, um den vom Knochenmann selbst erschaffenen Krater zu erreichen. Die Skelette haben keine Chance und werden in ihre Einzelteile zerlegt.




Am Krater angekommen wirft sie den Kopf des Knochenmanns hinein.



Der Kopf explodiert.

Der Körper des Knochenmanns kann ohne Kopf nicht überleben. Darum bricht er langsam zusammen.


Auch er explodiert.


Und damit ist der Knochenmann Geschichte.
Insgesamt war der Knochenmann schon mal ein guter Start. Er stellt immerhin das erste richtige Monster der Serie dar. Die Möglichkeit, sich wieder zusammenzusetzen, ist äußerst praktisch. Schade, dass seine Schwachstelle so leicht zu finden war. Außerdem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass der Knochenmann ein Hindernis überspringt. Leider kam es nie dazu. Von seinen Augenlasern hat er auch nie Gebrauch gemacht. Und das Unsichtbarmachen? Keine Ahnung. Dafür trug er einen Leuchtstab mit sich herum.
Die Power Rangers besiegten den Knochenmann ganz ohne die Hilfe ihrer Zords. Das mag nun unbefriedigend klingen, doch lasst mich einfach sagen, dass diese Episode nach dem Tod des Knochenmanns noch nicht vorbei war.
Aber das ist eine Geschichte, die ich nächsten Samstag erzählen werde.