Kirchheimbolanden

„Es war einmal ein holder Jüngling, der auszog, um die Welt zu sehen. Doch eines Tages stieß er auf den paradiesischen Ort „Kirchheimbolanden“ und ließ sich dort nieder, um zu musizieren, zu dichten und sich des Lebens zu freuen.“

So steht es geschrieben im großen Buch der Größe, herausgebracht vom nach Lebensfreude dürstenden Künstler Willhelm-Gottlieb-Trudhold von Brot, der mit seinen Werken über Liebe, Leben und Glückseligkeit schon immer die Massen zu begeistern wusste.

Warum Kirchheimbolanden?

Was ist das eigentlich wirklich für eine Stadt, dieses „Kirchheimbolanden“? Übertreiben unsere großen Dichter nicht mit ihren Lobpreisungen? Herrscht dort tatsächlich diese paradiesische Atmosphäre der Geborgenheit? Kann man sich hier, in der Kreisstadt Kirchheimbolanden, wirklich zur Ruhe setzten und sein Leben genießen?

Die Antwort auf diese Frage lautet ja. Diese Stadt ist das eigentliche Herz Deutschlands. Sie ist der Sonnenstrahl, der einen morgens erquickend in den Tag kitzelt. Die Blume, die das fulminante Farbenspiel einer Blumenwiese erst perfektioniert. Der Pinselstrich eines Meisters wie van Gogh, der noch heute die Herzen vieler Betrachter erheitert und bezirzt. Es ist keine Stadt. Es ist ein Gefühl. Vor unseren Augen erstreckt sich das Bildnis der Lebensfreude. Von Menschenhand erbaut, doch von den Göttern gesegnet.

Die Perfektion des Seins

Betritt man das in Rheinland Pfalz gelegene Kreisstädtchen am Donnersbergkreis zum ersten Mal, wird man sogleich auf das faszinierend anzuschauende Farbspiel der Sonnenstrahlen auf dem Kirchheimbolandener Boden aufmerksam. Hier lebt die Natur noch in Eintracht mit der Bevölkerung. Himmel und Erde leben in einer perfekten Fusion miteinander und gehen ohne merkliche Abgrenzungen ineinander über und bilden somit ein Bildnis der Perfektion, welches man in der heutigen Zeit – geprägt von Umweltverschmutzung und Betonbauten – nur noch selten erblicken darf. Diese naturalistische Verbundenheit wird hervorgehoben durch das Wahrzeichen der Stadt: Den prächtig dreinschauenden Eber, der auch das Wappen der Kreisstadt schmückt. Ein Symbol der Stärke, aber auch der Eintracht und der Harmonie. Auch heute noch erinnert es an den großen „Grafen von Eberstein“. Ein Name, der das Freidenkertum geprägt und gefördert hat.

Die Stummsche Orgel

Doch der Eber ist bei weitem nicht der einzige kulturelle Höhenflug der Stadt. Besonders hervorzuheben ist hier die so genannte „Stummsche Orgel“. Hierbei handelt es sich um eine Barockorgel, gefertigt von keinem Geringeren als „Johann Michael Stumm“, dem Erbauer vieler berühmter Orgeln. Er war einer der ganz Großen. Welch Ironie, dass sein Nachnahme und sein Beruf ein klassisches Oxymoron bilden, welches durch die Perfektion seiner Arbeiten aber immer wieder aufs Neue in den Schatten gestellt wird.

Aber nicht nur der Erbauer dieses Meisterwerks der harmonierenden Töne ist eine Erwähnung wert, denn kein geringerer als der unbestrittene Meister des Freiorgelns, „Wolfgang Amadeus Mozart“, hat auf der „Stummschen Orgel“ gespielt. Welch Muse sein Konzert für die Ohren der Anwesenden darstellen musste, kann man heute nur noch erahnen, es dürfte aber ein überwältigendes Schauspiel gewesen sein, von dem noch heute begeisterte Berichte existieren.

Dieses Orgelwerk des Wohlklangs befindet sich nirgendwo anders als in der Paulskirche, der religiösen Hochburg in Kirchheimbolanden. Die Kirche ohne Kirchturm ist genau der richtige Ort, einen solch kulturellen Schatz zu beherbergen und zu bewahren. Natürlich trägt sie noch weitere, unglaubliche Schätze in ihrem Innern, doch diese hier aufzuzählen würde leider zu viel Zeit beanspruchen. Es ist aber nicht zu übersehen, dass die Kultur in Kirchheimbolanden einen Zentralen Platz einnimmt.

Schlendert man ein wenig durch die prächtig gestaltete Innenstadt wird man sogleich überwältigt von der Ruhe und dem Frieden, der den Kern der Stadt umschließt. Selbst die kleinste Störung scheint keinen Weg hinein in die Idylle des Wesens von Kirchheimbolanden zu finden. Ein Ort der Stille und der Geborgenheit. Hier möchte man sich niederlassen und sein Leben betrachten. Und nirgendwo sonst wird es einem so leicht gemacht, wie hier.

Der Schlossgarten

Fernab der Zerstörung der Natur findet man eine beträchtliche Ansammlung verschiedenster Bäume in einem Park, dessen Ähnlichkeit zu dem Biblischen Eden nicht zu leugnen ist. Dieser Schlossgarten beheimatet die Flora aus unzähligen verschiedenen Regionen und bietet dem Auge einen Anblick, der die Herzen aller Naturfreunde gen Himmel jauchzen lässt.

In Auftrag gegeben wurde dieses grüne Wunderwerk von keinem geringeren als Dr. Heinrich Ritter von Brunck. Aus Dank für sein natürliches Meisterwerk wurden er und seine Angehörigen an einem ruhigen Plätzchen mitten im Schlossgarten beerdigt, damit seine Überreste auf ewig mit seinem Bildnis der Schönheit verbunden sein können. Und somit scheint der Schlossgarten noch heute unter der Aufsicht des großen Brunck zu stehen und somit unsterblich mit dem Bildnis der Stadt Kirchheimbolanden verwachsen zu sein.

Man könnte ganze Bücher schreiben über diese Stadt. Das von Menschenhand erschaffene Bildnis der Zufriedenheit. Doch es wäre vollkommen respektlos, all das Schöne, all das Wundersame und all das Bezaubernde dieser Stadt in einem Text zu schildern. Lasset euch selbst beeindrucken von dieser wahrlich prächtigen Stadt. Nehmt euch die Zeit und bereist das wundersame Land namens Kirchheimbolanden. Bewundert all das, was das Leben noch lebenswert macht. Kehret danach frisch gestärkt in eure Heimat zurück und erzählt einem jeden, dass dort draußen noch ein Ort existiert, in dem die Hoffnung umherschreitet und die Menschen bestärkt. Träumt nicht mehr vom Leben sondern lebt eure Träume. All das kann man nur hier erreichen.

Hier in Kirchheimbolanden.

Rund um spa #2

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