IAA 2013 (2/2)

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Stattdessen möchte ich über Concept Cars reden! Die mag ich! Im oben verlinkten Artikel vor zwei Jahren hatte ich bereits über sie geschrieben, dieses Jahr traf ich auf drei alte Bekannte. Ich möchte die Bilder hier einfach mal für sich sprechen lassen.

IAA 2013

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Hui, das war gar nicht mal so übel. Bilder für sich sprechen lassen. Das wäre ein total gutes Internetseitenkonzept. Dann müsste ich mir auch nicht immer Kommentare und Sprüche aus den Fingern saugen. Vor allem, wenn es um Autos geht, wäre das alles andere als schlecht. Aber hey, ich will ehrlich sein: Ich schreibe diesen Text hier fast ausschließlich, um mich zu ärgern. Ich will mich selbst herausfordern. Daran wächst man, habe ich gehört. Und letztens habe ich mir eine zu große Unterhose gekauft, die nach diesem Artikel hoffentlich richtig gut passen wird. Wehe, wenn nicht. Dann führe ich auf spa-zone die spauto-zone ein. Bis ich drei Meter groß bin. Ging es hier nicht um Autos? Hier, bitte. Noch ein schönes Auto, das ich nur fotografiert habe, weil es mich an „Saints Row“ erinnert hat.

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Ob ich damit durch Steelport fahren würde? Bestimmt. Natürlich nicht lange. In „Saints Row 4“ fährt man schließlich nur noch mit dem Auto, wenn man es wegen einer Mission tun muss. Warum fahren, wenn man fliegen kann? Warum schreibe ich hier über „Saints Row“? Bei dem Spiel kann man lediglich Lampen unter dem Auto anbringen. Beleuchtete Autositze? Das gibt es nur auf der IAA!

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Das ist dann nicht mehr Unterboden-, sondern Hosenbodenlicht.

Hui.

Weil mir jetzt wirklich nichts Besseres mehr einfällt: Aufklapptüren!

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Um ehrlich zu sein, wollte ich nachsehen, wie diese Art von Tür heißt. Also die, bei der die Türen nach oben geklappt werden. Als ich aber nach „Türarten Auto“ suchte, stieß ich bei Wikipedia auf den Eintrag „Selbstmördertür“ und verlor die Lust, jemals wieder in meinem Leben über Autotüren nachzudenken.

Worüber ich stattdessen nachdenke: Autoputzer!

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Die sollte man an dieser Stelle wirklich mal lobend erwähnen. An jedem Stand auf der IAA sah man sie hin und her laufen und mit ihren Staubwedeln herumwedeln. Bevor ich jetzt „Drecksjob“ sage, hier ein Bild, auf dem die sogenannten Selbstmördertüren zu sehen sind.

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Mensch. Das erklärt die deprimierte Stimmung, die um das abgebildete Auto herum herrschte. Selbstmördertüren. Ich werde verrückt.

Deprimiert war ich übrigens auch bei diesem Anblick:

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Warum? Nun, ganz bestimmt nicht wegen der Bereifung. Die fand ich super. Die Türen? Die Innenausstattung? Nein. An den Sachen hatte ich auch nichts zu bemängeln. Viel schlimmer war das, was sich um das Auto herum abspielte. Auf beiden Fotos könnt ihr eine junge Dame erkennen, die am Auto lehnt. Warum sie das tat? Damit die männliche Zielgruppe etwas zum Hingucken hatte! Ich meine, warum geht man schon auf eine Automesse? Ganz bestimmt nicht, um Fotos von Autos zu machen. Nein, man möchte Frauen fotografieren. Weil die ein Autobild ungemein aufwerten.

Ich hätte die Dame tatsächlich darum bitten müssen, zur Seite zu gehen, hätte ich ein Foto der anderen Autoseite machen wollen. Hätte ich für ein Automagazin gearbeitet, wäre ich mir ziemlich unhöflich vorgekommen. Die Frau war nicht hässlich. Definitiv nicht. Aber ich war aus einem anderen Grund hier.

Es war gleichzeitig ziemlich eklig, dass ein paar andere Herren offensichtlich NICHT wegen der Autos da waren. Die machten Fotos der Frau. „Lach mal für uns!“. Bäh. Igitt. Nein, nein, nein. Und das war nicht der einzige Ort, an dem sich Szenen dieser Art abspielten. Die einen sammeln Taschen, Anstecknadeln und Schlüsselanhänger, die anderen Frauenfotos. Ich dagegen, jemand der sich nicht für Autos interessierte, wollte einfach nur in Ruhe Autos fotografieren.

Nach diesem nun doch irgendwie ernsten Kapitel schnell ein paar Autobilder zur Aufmunterung.

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Das zweite Auto in grün? Her damit. Die Felgen! IN GRÜN! Boah, wäre das gut. Wieder ein Fahrzeug, das mich an „Saints Row“ erinnert. Was ich da für Felgen an meinen Fahrzeugen hatte. Wahnsinn.

Und bevor ich aus dem Ding hier einen „Saints Row“-Artikel mache, komme ich zum Abschluss. Wenn ich mich nach der IAA entscheiden müsste, welches der gesehenen Fahrzeuge ich nehmen würde, es wäre vermutlich dieses hier:

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Natürlich würde ich schon darauf bestehen, dass man das Auto komplett mit einer Hülle umschließt, um das Innenleben zu verstecken. Von diesem Detail mal abgesehen: Das Auto ist klein, sieht spannend aus und ist grün. Ja, doch. Ich würde es nehmen.

Mit diesem Autoprofiabschlusskommentar beende ich diesen Artikel. Es reicht. Ich und Autos, das passt einfach nicht zusammen. Die IAA ist trotzdem immer einen Besuch wert. Vor allem als Student. Da zahlt man einen so geringen Eintritt, dass es mich ziemlich gewundert hat, dass ich kein einzges Mal meinen Studentenausweis hatte vorzeigen müssen.

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