Gabelwunder

Man stelle sich folgendes vor: Man hat Hunger und möchte etwas essen. Schnell. Was bietet sich da an? Natürlich: Fast-Food. Also schnell zur Bude, bestellen, nach Hause und schlemmen.

Das hatte ich vor und setzte es um. Ich betrat die Bude, bestellte, nahm das Essen in Empfang und rannte nach Hause. Ohne darauf zu achten, ob mir der Verkäufer warnende, verschwörerische oder gefährliche Blicke zu warf. Schließlich hatte ich Hunger. Erst zu Hause bemerkte ich, dass ich Zeuge eines Wunders war. Es bot sich mir folgender Anblick:

Gabelwunder

Man mag sich jetzt fragen, was hier so toll sein soll. Ich möchte es sogleich erklären: Die Gabeln wurden nicht etwa in diese Position gelegt. Nein. Die Bedienung warf sie lediglich in die Tüte. Ohne Plan und ohne Ziel. Zumindest dachte ich das.

Kein Wissenschaftler kann mir ernsthaft erklären, dass dieses Bildnis aus Zufall entstannt. Die Gabeln wurden gezielt so eingetütet, dass sie diesen Anblick boten. Doch warum? Was möchte man mit diesem „Drei Gabelzeichen“ zeigen?

Zunächst wollte ich sofort zurück zur Fast-Food-Boode rennen und nach dem Ziel der Aktion fragen. Doch ich traute mich nicht. Ich wollte nicht schon wieder in eine Situation gebracht werden, in der ich gezwungen war, die Erde zu verteidigen und zu retten. Sollte es doch ausnahmsweise jemand anderes tun. Ich nahm die Gabeln und aß.

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