Genürsel 2014 – 05/52 – Freundschaft

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Nach der mehr als erfolgreichen „Crossover“-Episode traf man sich dann noch bei mir zu Hause, ruhte sich aus und drehte Episode 15, die den Namen „spas Freak Show“ trug und in der es darum ging, dass ich zehn Minuten lang meinen Mundinnenraum filmte und mir ans Auge fasste.

Bei Episode 16 entwickelte sich spadry dann in eine irgendwie andere Richtung als bisher. Sie trug den Namen „Extreme Bushjumping“ und bestand aus lediglich zwei Szenen. Dry und ich sprangen jeweils einmal aus einer unangenehmen Höhe in einen Busch. Die längste Zeit waren wir in dieser Episode damit beschäftigt, unsere Verletzungen zu zeigen. Das war schon unangenehm. Aber das schlimmste Erlebnis sollte noch folgen.

Es folgte Episode 17. „Extreme Bushjumping 2“. Wenn man davon spricht, dass etwas ungeahnte Höhen erreicht, dann ist das hier wohl das perfekte Beispiel dafür. Wir sprangen von einem Parkhaus mehrere Meter abwärts in ein paar Büsche.

Ich machte den Anfang.

Ich landete mit der Brust zuerst auf einem abgesägten oder abgebrochenen Ast und bekam ein paar Sekunden lang keine Luft mehr.

Dry ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und folgte mir.

Seine Landung war ebenfalls alles andere als angenehm. Er knickte mit dem Fuß um und hatte mehrere Tage lang mit einem schmerzenden Gelenk zu kämpfen.

Tja. Auch das ist Freundschaft.

Freundschaft: Zusammen Risiken eingehen und Grenzen austesten.

Nach jedem Sprung bekamen wir Lachkrämpfe. Das Adrenalin musste irgendwie raus und der Erleichterung Platz machen. Eine solche Aktion zogen wir übrigens nie wieder durch. Wir verabschiedeten uns von der „Extreme Bushjumping“-Reihe. Wir wollten dann doch lieber harmloseren Unsinn machen. Eine gute Entscheidung, meiner Meinung nach.

Freundschaft: Sich zusammen Grenzen setzen.

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