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Wie ich zum Lektor wurde
Ich bin ein Scheidung´s Kind. Ein Trennung´s Kind. Das ist schon seit meiner Geburt so. In meiner Familie gab es nur selten zusammen Halt. Eher ging man zusammen los. Leider in unter schiedliche Richtungen.

Meine Eltern lebten getrennt von einander und ich wuch´s in einem Kinder Heim auf. Man hatte mich dort ab gegeben aber niemals an genommen. Ein Fach so. In eine Schub Lade gesteckt und liegen gelassen. Man hatte einfach andere Probleme. So kam ich schon sehr früh mit Trennungen in Kontakt.

Im Kinder Garten ging es genau so weiter. Ich hatte nie jemanden zum Spielen und musste mich mit mir selbst beschäftigen. Im Sand Kasten war ich nicht gerne gesehen, hier spielten die an gesagten Kinder. Mir sagte niemand etwas. Ich gehörte nicht zu den Kindern mit durch Setzung´s Vermögen. Ich konnte mich noch nie gut durch setzen. Ich blieb lieber stehen. In einer dunklen Ecke. Wieder ein mal lebte ich getrennt von allen anderen.

Und dann kam die Grund Schule. Jeder Versuch einer Kontakt Aufnahme verfehlte ihr Ziel. Ich wurde ignoriert oder man machte sich über mich lustig. Ich war der außen Seiter. Die innen Seite meiner Klassen Kameraden erreichte ich nie. Das war alles andere als klasse. Es war schlimm, ohne Freunde auf zu wachsen. Darum blieb ich verschlossen. Aber ein wenig hatte ich mich bereit´s daran gewöhnt. Mittler Weile störte es mich schon fast gar nicht mehr, nicht im Mittel Punkt zu stehen. Ich blieb lieber All ein im Universum der Schule.

Die weiter führende Schule änderte nichts an dieser Tat Sache. Ich tat aber auch nichts, um dies zu ändern. Warum auch? Es führte ja zu nichts. Zum Glück wurde mir nie lang Weilig. Ich löste um unter Richt die ganze Zeit über Kreuz Wort Rätsel. Als ich keine Kreuze mehr sehen könnte, wechselte ich zu Silben Rätseln. Schon bald kannte ich aber jede Silbe der deutschen Sprache. Zum Glück war meine Schul Zeit dann aber auch schon zu Ende.

Das Beruf´s Leben stand mir bevor. Ich suchte mir einen Büro Job. Am Computer sitzen und seiner Arbeit nach gehen. Das lag mir schon immer. Ich begann meine Arbeit bei einem großen Buch Verlag. Dort sitze ich noch heute und korrigiere Bücher. Tag für Tag. Ganz All ein. Bis heute.

Was ist das Wichtigste, das ich aus meiner bisherigen Lebens Zeit mit genommen habe? Nicht viel. Eigentlich nur eins: Ich bin der Beste im Verein Samen.

(02.12.2010)
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Sven Himmen